Erneuerbare Energien

Mit Spannung, ohne Leerlauf studieren

Mit Spannung, ohne Leerlauf studieren

Es liegt auf der Hand: Mit steigendem Anteil erneuerbarer Energien an unserer Energieversorgung, steigt auch die Nachfrage nach Fachpersonal, das die dazugehörigen Energiesysteme projektieren, erstellen und betreiben kann. Daher kann man sich in vielen Studiengängen von der Elektro- bis zur Umwelttechnik darauf spezialisieren. Wer aber genau weiß, dass die Energieversorgung von morgen auch seine berufliche Zukunft ist, wählt den Schwerpunkt schon von Anfang an: an der HAW Hamburg etwa im Bereich Maschinenbau oder in der Informations- und Elektrotechnik. Beide Bachelor-Studiengänge werden auch dual angeboten und können in einen Master münden, der Unterschied liegt in der Ausrichtung: „Die Maschinenbauer haben Planung, Bau und Betrieb komplexer Anlagen von Klima-Kälte-Systemen bis zum Windrad im Blick, wir sorgen dafür, dass so viel Energie wie möglich aus Sonnenlicht, Wind oder Biogas gewonnen wird“, sagt Holger Kapels, Professor für Leistungselektronik. Dazu werden die Studienanfänger in die Programmierung eingeführt, lernen elektrotechnische und elektronische Grundlagen  kennen, bestimmen die Strom-Spannungskennlinien, Kurzschlussstrom und Leerlaufspannung etwa einer Solarzelle. „Da kommt viel Mathematik hinzu“, betont Kapels.

Schwerpunkt auf Maschinenbau → „Energie- und Anlagensysteme“, HAW Hamburg, sieben Semester; Schwerpunkt auf Elektrotechnik  → „Regenerative Energiesysteme und Energiemanagement“, HAW Hamburg, sieben Semester